Der Bart benötigt deutlich mehr Pflege, als ein rasiertes Gesicht

Die richtige Bartpflege ist entscheidend für das individuelle Aussehen. Sie ist sogar Pflicht für alle Bartträger, die ihre haarige Pracht gut in Form bringen und halten wollen. Doch vielen erscheint der Begriff im Zusammenhang mit bärtigen Problemen vollkommen fremd. Wildwuchs und anarchisch anmutende Stoppeln sollten ab sofort der Vergangenheit angehören. Allerdings – es gibt vieles zu beachten, damit der Bart in perfektem Look tatsächlich zur gewünschten Zier avanciert. Sicherlich, der Bart wächst und gedeiht von ganz alleine – aber Mann sollte wissen, dass einiges zu tun ist, um das Durcheinander im Gesicht zu zähmen.

Der Bart benötigt deutlich mehr Pflege
„Viel zu lernen, Du noch hast“ (Meister Yoda, Star Wars)

Im Folgenden sollen die elementaren Tipps und Tricks helfen, die Pflegefaulheit zu überwinden – und dieses zur Routine machen. Der Bart benötigt deutlich mehr Pflege, als ein rasiertes Gesicht.

Gründe für eine umfassende Bartpflege

Die meisten Männer sind von Natur aus nicht mit einem weichen Barthaar und einem gleichmäßigen Bartwuchs ausgestattet. Daher sollte eine sorgfältige Bartpflege zu einem allmorgendlichen Ritual zählen. Durch eine regelmäßige und intensive Pflege lassen sich schnell tolle Effekte und ein optimales Styling erzielen. Es bestehen also zahlreiche Gründe, den Bärten die bestmögliche Pflege zu bieten. Von den umfangreichen Vorteilen profitiert jeder Bartträger dauerhaft, wie exemplarisch

Hierbei handelt sich nur um einige wenige Vorzüge, die mithilfe optimaler Pflegemaßnahmen erreicht werden können. Denn es ist vollkommen unerheblich, ob Vollbart, Schnauzbart oder der Drei-Tage-Bart – alle Bartvarianten haben ein Recht auf die perfekte Hege und Betreuung.

Der Weg zum perfekten Bart

Der Weg zum perfekten Bart

Bevor mit einer effektiven Bartpflege begonnen werden kann, muss das passende Equipment besorgt werden. Ohne die erforderlichen Requisiten sind keine wirklich erfolgreichen Pflegemaßnahmen möglich. Folgend Tools sind essentiell und zählen zu den Must Haves:

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Mit dieser Basisausstattung kann man der täglichen Bartpflege lässig und cool entgegensehen.

Der erste Schritt, um den Vollbart in Form zu bringen, ist das Waschen. Dieses tägliche Prozedere ist unabdingbar. Schuppen werden von der Haut abgestoßen und verfangen sich in den Haaren. Aber auch Schweiß und Essensreste landen dort schon mal. Idealerweise reinigt man den Bart bei der morgendlichen Dusche gleich mit.

Doch Vorsicht: Herkömmliches Duschgel macht die Haare spröde und trocknet sie aus. Daher ist ein gutes Bartshampoo die erste Wahl, um den Bart von Verunreinigungen zu befreien. Danach Conditioner auftragen, der die äußerste Schuppenschicht der Haare verschließt. Feuchtigkeitsspendende Bartöle und Balsame sind natürliche Weichmacher, die nach dem Waschen einmassiert werden. Letztere sind von der Konsistenz fester (enthalten oftmals Bienenwachs) und können dem Bart zu dieser Phase schon die richtige Form geben. Als letzter Schritt folg nun das Bürsten. Das sorgt für Geschmeidigkeit und verteilt die Pflegeprodukte perfekt mit dem körpereigenen Talg. Zu heißes Föhnen sollte tabu sein. Den Bart nach dem Duschen nicht rubbeln, sondern nur leicht tupfen. So wird Haarspliss verhindert. Das Duschwasser sollte nicht zu heiß sein, denn dadurch wird der natürliche Fettfilm angegriffen. Ein lästiger Juckreiz entsteht. Also: Handwarme Wassertemperatur wählen.

Der 3Tage-Bart oder Vollbart – richtig gepflegt wirken die Versionen erst dann, wenn sie gestutzt oder getrimmt werden. Der Vollbart wird zu einem echten Hingucker, wenn der Bartschneider zum Einsatz gelangt ist. Die gewünschte Länge lässt sich prima über den Aufsatz des Timmers auswählen. Ist der Bart echt lang, wird mit dem Bartkamm und der Bartschere gearbeitet. So besitzt man stets die perfekte Kontrolle und schnibbelt nicht unnötig viel ab. Der perfekte Style wird erreicht, wenn die Barthaare an Wange und Hals etwas kürzer sind, als der übrige Bereich. Mit dem Trimmer lassen sich Drei-Tage-Bärte ideal stutzen. Insbesondere hier sollten die Konturen deutlich erkennbar sein. Doch Rasur und Trimmen führen zu Hautirritationen. Daher erfolgt im Anschluss eine sorgsame Pflege, um Brennen und Jucken zu vermeiden. After Shave Balsam (auch mit Alkoholzusatz) ist hier ratsam. So wird die Haut desinfiziert und erhält zugleich die dringend benötigte Feuchtigkeit.

Um den Wildwuchs einzelner, vorwitziger Barthaare entgegenzuwirken, helfen Bartöle und Balsame. Einfach auf die Fingerspitzen verteile und einmassieren. Dieses sorgt dafür, dass die Widerspenstigkeit gestoppt und die Haare in einem gleichmäßigen Look daherkommen. Und zum Schluss, mit der Bartbürste das neue Outfit noch einmal sanft Durchbürsten.

Was spricht für und was gegen eine intensive Bartpflege?

Nicht jeder Bartträger erkennt den tiefen Sinn, der hinter einer sorgfältigen Bartpflege steht. Sie führen durchaus angemessene Argumente an, um auf das tägliche Ritual zu verzichten. Doch ist eine optimale Pflege nicht nur sinnvoll, sondern auch ein unabdingbares To do?

Pro Bartpflege:

Contra Bartpflege:

Fazit zum Thema

Vollbart, Drei-Tage-Bart oder Schnäuzer – ein ungepflegter Bart wirkt auf viele Betrachter abstoßend. Ist der Bart hingegen wohl gestylt und mit den richtigen Pflegprodukten aufgehübscht, avanciert er zu einem echten Hingucker. Die perfekte Form und Geschmeidigkeit, gepaart mit einer persönlichen Duftnote, ist attraktiv und anziehend. Zudem bringt ein wohlgeformter Bart auch die persönliche Note seines Trägers klar zum Ausdruck. Doch Frauen wird dieses sicherlich nicht verborgen bleiben. Auch wenn die Pflege durchaus kosten- und zeitintensiv erscheint – Mann sollte es sich wert sein.

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